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Räuberhauptmann Rose

Archäologisch-historischer Spaziergang

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Räuberhauptmann Rose


Carl Wallmann / Räuberhauptmann RoseHeinrich Christian Carl August Wallmann, genannt Räuberhauptmann Rose (geboren 10. Juni 1816 in Helmstedt) war ein bekannter deutscher Räuber.

In den 1830er und zu Beginn der 1840er Jahre trieb er im Helmstedter Raum sein Unwesen. Dabei machte er sich den nahen Verlauf der Grenze zwischen dem Herzogtum Braunschweig und der preußischen Provinz Sachsen zu Nutze, in dem er sich den jeweiligen Strafverfolgungsbehörden durch eine Flucht über die Grenze entzog. Straßenräuberei oder Brutalität gegen Personen wurden vermieden. Stattdessen war List und Gewandtheit gefragt.

Angesichts seiner Dreistigkeit erweckte Rose Erstaunen und Bewunderung. Die Polizeikräfte wurden häufig mit Spottversen bedacht („Wir sind unser Achte - und stehlen nur bei Nachte – am Tage gucken wir zum Fenster hinaus- und lachen die Polizei was aus!“).
Der ihm zugeschriebene Ausspruch "Den Rieken nehm ick´t, den Armen jew ick´t !" hatte mit der Realität allerdings wenig gemeinsam. Edelmütig hat er sich nie gezeigt. Die Opfer waren zwar überwiegend wohlhabend (Gutsherren, Kaufleute, höhere Beamte), aber entgegen der landläufigen Darstellung wurden auch "kleine Leute" nicht verschont. Auch mehrere Kircheneinbrüche waren zu verzeichnen.

Auszug aus seiner Einbruchsserie:
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