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Einige Jahre später gab es neben dem Badehaus dann ein Kurhaus, und am 17. Juli 1796 wurde hier das erste Badetheater im Königreich Preußen eingeweiht, das große Anziehungskraft besaß, so dass viele HeImstedter - auch Professoren und Studenten, über die Grenze nach Morsleben gingen. Nach dem Tode Amalies von Veltheim verfiel das Bad allmählich, das Theater bestand noch bis 1815.

Neben Trinkkuren gab es unweit der Quelle ein Badehaus mit vier Zimmern zu errichten.
Außerdem wurde ein Brunnen- und Bademeister eingestellt, dem die Aufsicht über diese Einrichtungen oblag. Das Mineralwasser, jetzt Gewinn bringend in Flaschen abgefüllt, die mit dem Helmstedter Stadtwappen versehen waren, fand reißenden Absatz. Durch den Ausbruch des Siebenjährigen Krieges wurde der Badebetrieb allerdings unterbrochen.

Als eigentlicher Begründer von Bad Helmstedt ist Dr. Gericke anzusehen, der 1789 Besitzer des Gesundbrunnens wurde. Zusätzlich erwarb er noch Wiesen und Ackerland. Neben einem neuen Wohnhaus ließ er l795 ein großes Wirtschaftsgebäude mit 16 Zimmern und einem Saal im oberen Stockwerk errichten.
Der Brunnen wurde neu eingefasst und mit einem Überbau versehen, das Badehaus erneuert und vergrößert. So nahm Bad Helmstedt einen neuen Aufschwung, noch unterstützt von Helmstedter Professoren, die durch Berichte und Vorträge die Entwicklung des Bades förderten.

Doch Bad Helmstedt sollte bald Konkurrenz durch das nur wenige Kilometer entfernte, auf preußischem Gebiet liegende "Amalienbad" bei Morsleben bekommen, das von Amalie von Veltheim 1782 eingerichtet, zunächst aber nur zum privaten Gebrauch und von Gästen genutzt wurde.


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