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Räuberhauptmann Rose

Archäologisch-historischer Spaziergang

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Räuberhauptmann Rose


Er wurde mehrfach inhaftiert konnte aber jedes Mal in den Lappwald fliehen bis sich 1843 sein Glück wendete und er in Harbke endgültig festgenommen wurde. 1845 gestand er vor dem Herzoglichen Oberlandesgericht in Wolfenbüttel. 1848 wurde er in die Vereinigten Staaten von Amerika abgeschoben.

Durch des Pluderbusches Gründe*
wandelt eine Butterfrau,
kommt von Beendorf und kennt lange
sich in Helmstedt aus genau.

             „Bin´s und sage dir noch dieses:
tief im Grabe findest du Ruh
bringst du mir nicht auf dem Rückweg
Brot und Schlackwurst noch dazu!“

Unvermittelt stürmt des Lappwalds
kühner Sohn aus dem Geheg,
scharf bewehrt bis an die Zähne,
stellt er sich ihr in den Weg.

   Und die Frau steht starr vor Grausen,
weint dann wie ein kleines Kind,
Räuber Rose zieht waldeinwärts,
wo durch Bäume streicht der Wind.

„Ha, mit frischer Bauernbutter
nahst du mir zu rechter Stund !“
Sprach´s und schnitt von ihrer Ware
schweigend sich ein halbes Pfund.

   Machen solche schlimmen Dinge
nicht die Sicherheit zur Sau,
wenn ein Räuber derlei Unfug
stellt zur Schau?

Und wie Schuppen von den Augen
fällts der Butterfrau sogleich.
„Räuber Rose !“ ruft sie zitternd,
„Bin es !“ spricht der Wilde bleich.

*Die Pluderbuschgründe fangen hinter dem Quellenhof an. Die Villa neben dem Quellenhof trägt den Namen Haus Pluderbusch. Wenn Sie dort spazieren gehen sollten Sie unbedingt ein Schlackwurstbrot dabei haben!

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